Kulinarisches aus der Heimat unserer Knüpfer-Familien

Kulinarisches aus Marokko

Laut repräsentativer Liste der UNESCO gehört die Mittelmeerküche Marokkos zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit.

Als der Firmengründer, Jürgen Tönsmann, in den 1960er Jahren Marokko bereiste, ging bei ihm die Liebe durch den Magen. Noch vor den wundervollen Nomadenteppichen lernte er die schmackhaften Gerichte der Marokkanischen Küche kennen und lieben. Besonders die Speisen, die in einer Tagine gekocht werden, haben es ihm bis heute angetan. Die aus Ton gefertigte Tagine mit ihrem kegelförmigen Deckel ist vergleichbar mit unserem Römertopf, nur dass sie direkt auf den Herd gesetzt wird. Mittlerweile gibt es Keramiken, die sich auch auf Ceran-Kochfeldern verwenden lassen; zur  Vorsicht sollte man jedoch einige Cent-Münzen auf das Kochfeld legen, damit die Hitze die Keramik nicht doch zum Platzen bringt. Gekocht werden in der  Tagine Fisch, Fleisch und Gemüse, wobei die Gewürze eine besondere Rolle spielen. Unverzichtbar für viele Gerichte sind Kreuzkümmel (Cumin), Koriander, glatte Petersilie, die Salzzitrone sowie „Ras-el-Hanout“. Diese  Gewürzmischung besteht aus mindestens 35 verschiedenen Zutaten und verleiht besonders Fleischgerichten eine unverzichtbare Note.

marokkanische Tagine

Tagine mit Rindfleisch und Backpflaumen

 Tagine mit Rindfleisch und Backpflaumen

1 Gemüsezwiebel grob gewürfelt

1 Kg Rindfleisch zum Braten

2 Fleischtomaten gewürfelt

glatte Petersilie gehackt

Olivenöl

Gewürzmischung „Ras el Hanut“ (u.a. Piment, Muskat, Pfeffer, Macisblüte, Zimt, Kardamom, Ingwer, Salz, Kurkuma)

Backpflaumen, Zucker

Zubereitung:

Das Fleisch in 5 – 6 Portionsstücke schneiden, mit der Gewürzmischung und Olivenöl einreiben und durchziehen lassen. Ein wenig Öl in einer Tagine oder in einem Schmortopf erhitzen, das Fleisch darin anbraten und mit den Zwiebelwürfeln ca. 1 Stunde schmoren lassen.  In der Zwischenzeit die Kartoffeln kochen und die Backpflaumen mit Wasser und Zucker dicklich einkochen lassen. Wenn das Fleisch und das Gemüse gar sind, die Backpflaumen darauf verteilen, mit den Tomatenwürfeln und gehackter Petersilie garnieren und servieren. Dazu isst man gekochte Kartoffeln oder Fladenbrot.

Guten Appetit!

Kulinarisches aus Nepal

Wenn wir unsere Knüpferfamilien in Nepal besuchen wissen wir, dass uns eine sehr abwechslungsreiche und stark würzige Küche erwartet. Es wird mehr oder weniger scharf mit Chili, frischem Ingwer, Curry, Knoblauch, Pfeffer, Kurkuma, Koriander, Lorbeer, Nelken und Schwarzkümmel sowie Yakbutter gewürzt. Die Basis der Gerichte sind Reis, Linsen und flache Brotfladen, dazu werden Chutneys, Gemüse, Fleisch-, Fisch- und Eiergerichte gereicht. Für die Zubereitung der Speisen ist ein Mörser aus Stein hilfreich, in dem die Gewürze frisch zermahlen werden und so ihr Aroma besser zur Entfaltung bringen.

Bhanta ko Tarkari – Auberginen-Curry

Auberginen-Curry

Bhanta ko Tarkari

1 große Aubergine in kleine Stückchen geschnitten

2 große Kartoffeln in kleine Stückchen geschnitten

4-5 fein gehackte Tomaten

2 Zwiebeln, ebenfalls fein gehackt

1 daumendickes Stück frischen Ingwer, ca. 2-3 cm, ganz fein gehackt

1-2 Zehen Knoblauch, in dünne Scheiben geschnitten oder gehackt

Salz, Pfeffer, Petersilie oder Koriander

1/2 – 1 TL Kurkuma

1/2 – 1 TL Curry (je nachdem wie scharf die Mischung ist)

1 TL Garam masala (diese Gewürzmischung gibt es in Asia-Geschäften)

1/2 – 1 TL Bockshornkleesamen

Öl

In dem heißen Öl den Knoblauch, die fein gehackten Zwiebeln, Bockshornkleesamen und Ingwer andünsten, die Tomaten, die Kartoffel- und die Auberginenstückchen sowie die übrigen Gewürze dazugeben, einige Minuten anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen und mit ca. 300 – 400 ml kochendem Wasser auffüllen. Zugedeckt köcheln lassen bis Kartoffeln und Aubergine gar sind und die Soße dicklich eingekocht ist. Das Gericht mit der Petersilie oder dem Koriandergrün bestreuen und mit Reis oder Fladenbrot servieren.

Guten Appetit!