Der neue Trend – Beni Ouarian Teppiche

Beni Ouarain Tönsmann-Teppichkommen ursprünglich aus dem Mittleren Atlas in Marokko und feiern gerade auf dem europäischen Markt ihre Renaissance.

Früher schützten diese Teppiche die Nomaden in den Bergen Marokkos vor Kälte und bösen Geistern. Die eingeknüpften Ornamente, vor allem in der Form von Rauten, machten die mit viel Liebe und kunsthandwerklichem Geschick hergestellten, hochflorigen Unikate zum verlässlichen Glücksbringer.

Diesem Zauber konnten sich bereits so berühmte Architekten wie Le Corbusier und der Bauhaus-Lehrer Wassily Kandinsky nicht entziehen und so verleihen sie auch heute wieder anspruchsvollen Interieurs eine magische Ausstrahlung: textile Zauberei für das Ambiente.

Eine Besonderheit des cremefarbenen Beni Ourain Teppichs ist der Berberknoten, der nur im Mittleren Atlas geknüpft wird und der für das besondere Erscheinungsbild verantwortlich ist, aber auch für seine Weichheit und gute wärmeisolierende Wirkung.

Die Optik des Beni Ourain wird bestimmt durch alte überlieferte Muster und ausdrucksvolle geometrische Motive. Diese sparsame Farbgebung erlaubt die Verwendung von ungefärbter, von Hand versponnener Naturwolle. Dadurch behält die Wolle das Maximum ihres ursprünglichen Fettgehaltes, des Lanolins, was den fertigen Teppich ebenso wärmeisolierend wie schmutzabweisend macht.

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